Das Hochbeet ist eine Variante der klassischen (ebenerdigen) Beetanlage oder je nach Befüllung im Schichtaufbau eine Variante des Hügelbeetes. Hochbeete sind Gartenbeete, die nicht ebenerdig angelegt sind, sondern sich über das übliche Beetniveau hinaus erheben. Es ist vor allem im naturnahen Gartenbau häufig anzutreffen.[2]


Das Hochbeet vereint folgende wesentliche Merkmale: Das Wegfallen des Bückens bei der Gartenarbeit durch die Höherstellung des Beetes; sehr wenig Unkraut, da der Hauptsamenflug am Boden stattfindet; keine Schnecken, wenn ein Schneckenzaun angebracht wird; die Nutzung der Verrottungswärme von unten (bei den Wurzeln) durch den schichtweisen Aufbau und damit verbunden ein wesentlich schnelleres Wachstum. Durch das zusätzliche Anbringen einer Abdeckung kann dann das Hochbeet auch als Frühbeet genutzt werden. Durch den aufstrebenden Trend des Urbanen Gartenbaus erfreuen sich Hochbeete auch in städtischen Gebieten steigender Beliebtheit. Der Grund dafür ist, dass keine Grünfläche nötig ist, um einen Garten zu betreiben und dementsprechend auch auf Terrassen, Hinterhöfen oder Eingangsbereichen eine Bepflanzung möglich wird.